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Achtung, Harte Hunde
In seinen Kolumnen zeigt Thomas Sattelberger, einer der profiliertesten und streitbarsten Personalprofis, wie zukunftsfähige Führung aussieht: Wir brauchen mehr Rebellen in den Chefetagen. Mutige Leute, die sich für Freiheit und gegen Autokratie starkmachen, für Veränderung und gegen Erstarrung. Der frühere Daimler- und Lufthansa-Topmanager hatte Vorstandsverantwortung bei Continental und zuletzt der Deutschen Telekom. In seiner vielseitigen Laufbahn hat er die Konfrontation nie gescheut.

Vielfalt statt Einfalt
Geschlossene Systeme aufbrechen - für Offenheit, Akzeptanz und Vielfalt. Welche Normen sind angesichts von Globalisierung, Digitalisierung, Migration und demographischem Wandel noch gesamtgesellschaftlich wirksam, welche nötig? Und welche Formen von Politik sind für die Herausforderungen von Flüchtlingsströmen, Überalterung, technologischen Umbrüchen und disruptivem Wandel gewappnet? Brauchen wir Einheit in der Vielfalt oder Vielfalt in der Einheit oder nur Einheit? Die noch gar nicht so alte Vorstellung einer homogenen nationalen Leitkultur ist mit Blick sowohl auf aktuelle Exzesse wie generell auf systematische Verhärtungen von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Sexismus und Homophobie nicht zukunftsfähig. Genausowenig wie die patriarchalische Kultur vieler Mittelständler und die Abschottungs- und Cloning-Kultur vieler großer Konzerne. Die Suche nach einem kleinsten gemeinsamen Nenner in einem engmaschigen, aber breitflächigen Netz politischer Akteurinnen und Akteure erscheint hier anschlussfähiger als ein elitäres Modell der Repräsentation, das den Rückhalt in der Zivilgesellschaft zunehmend verliert. Thomas Sattelberger wagt einen Rundumschlag gegen konservative Wertvorstellungen, konservierende Strukturen sowie ausgrenzende Eliten und fordert einen fundamentalen Kulturwandel hin zu einer offenen, pluralen Gesellschaft und Wirtschaft. Partizipation und Demokratisierung, Chancenfairness und Graswurzelbewegungen sind für ihn Schlüssel auf dem dornigen Weg zu diesem genauso anspruchsvollen wie notwendigen Ideal.

Das demokratische Unternehmen: Neue Arbeits- und Führungskulturen im Zeitalter digitaler Wirtschaft
"Das demokratische Unternehmen" von Thomas Sattelberger wurde mit dem Preis "Managementbuch des Jahres 2015" ausgezeichnet. In Wirtschaft und Gesellschaft zeichnet sich eine grundlegende Veränderung ab: Das Thema "Demokratisches Unternehmen" liegt in der Luft. Denn der Ruf nach Beteiligung und Einflussnahme wird insgesamt immer wichtiger. Zugleich erleben wir geradezu eine Explosion an neuen Möglichkeiten der Beteiligung durch die Digitalisierung.Dieses Buch greift die aktuellen Herausforderungen auf und stellt neuartige Konzepte für das Unternehmen der Zukunft vor. Hochrangige internationale Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik zeigen, welche Vorteile, Chancen und auch Risiken in der Demokratisierung der Arbeitswelt liegen. Die Autoren verdeutlichen, wie alle - auch Mittelständler und Konzerne - vom Trend zur Demokratisierung profitieren. "Wenn die deutschen Unternehmen den Weg zur Demokratisierung und des Kulturwandels gehen, können sie wieder innovationsfähiger werden, jenseits von Effizienz- und Rationalisierungsinnovationen. Ein demokratisches Unternehmen gewinnt an technologischer und sozialer Innovationskraft, weil technologische und soziale Innovationen wie Zwillinge sind." Thomas Sattelberger

Ich halte nicht die Klappe. Mein Leben als Überzeugungstäter in der Chefetage
Thomas Sattelberger kennt die Welt deutscher Konzerne wie kaum ein anderer. Daimler, Lufthansa, Conti und Telekom waren die Stationen seiner Karriere. Seine Reputation in der Wirtschaft ist ungebrochen hoch-dank seiner geradlinigen, ehrlichen und, wenn es sein muss, auch kontroversen Art. Ein Rebell, Personalarchitekt und Transformator, immer seiner Zeit voraus. Umso erhellender ist seine Lebensreise: Vom APO-Aktivisten über den Daimler-Azubi hin zum `Papst der Personalentwicklung´. Vom schwäbischen Rebellen in der Schule zum umtriebigen Zukunftsmacher heute. Vom Maoisten zum Telekomvorstand. Seine Karriere betrachtet er überdies als mögliches Vorbild für junge Talente und Nachwuchskräfte. `Lasst euch nicht beirren. Gestaltet euere Karriere anders!´, will er ihnen zurufen. Sein Buch versteht er als Wegweiser dorthin. Und spart nicht mit Selbstkritik, wenn es sein muss. Die Ära Schrempp bei Daimler bezeichnet er als `eine Anpassungskultur mit Höflingen, ja Speichelleckern wie am Hofe Ludwigs XIV. Und ich als Hofnarr mittendrin´. Heute will er Zukunft gestalten jenseits des Hamsterrads. Und fordert vehement den Ausbruch aus der deutschen Innovationsstarre. Seine Losung: `Wir brauchen dazu eine neue APO!´

Human Capital Reporting: HCR10 als Standard für eine transparente Personalberichterstattung
Ein Standard für professionelles Human Capital Reporting (HCR) mit aussagefähigen und quantifizierbaren Informationen Der Standard HCR10 beschreibt, wie sich personalwirtschaftlich relevante Tatbestände in der Berichterstattung der Unternehmen niederschlagen sollen. Durch eine derartige Standardisierung erfolgt eine Vereinfachung im Prozess der Berichterstattung. Vor allem aber werden die „HR-Metrics“ durch ihre Strukturäquivalenz lesbar, verstehbar und damit vergleichbar. Zum Inhalt * Der erste Abschnitt dieses Buches betont die Aktualität und Relevanz einer Standardisierung des Human Capital Reportings. Die derzeitige Ausgangslage sowie Ziele und Trends, denen sich das HCR gegenüber sieht, werden verdeutlicht. * Die Systematik des HCR10, welche unmissverständlich klar macht, welche Kennzahlen einen Bericht über Personal (sei es im Geschäfts-, im Nachhaltigkeits- oder im Personalbericht) aussagekräftig machen wird im zweiten Abschnitt vorgestellt. * Der dritte Abschnitt widmet sich der konkreten Ausgestaltung des HC-Reportings. Anhand von illustrativen Beispielen wird verdeutlicht, wie die Berichterstattung der einzelnen geforderten Kennzahlen aussehen kann. * Wer bei der Erstellung eines Berichts welche Aufgaben übernehmen und welche Daten liefern sollte, wird im vierten Abschnitt erörtert. Zudem wird diskutiert, welchen Nutzen ein dem HCR10 entsprechendes Reporting für diverse Interessengruppen wie Personalleiter, Aufsichtsräte, Wirtschaftsprüfer oder Bewerber hat. * Im abschließenden fünften Abschnitt wird eine Vision für das HC-Reporting in Deutschland formuliert. Über die Autoren Prof. Dr. Christian Scholz ist Inhaber des Lehrstuhls für Organisation, Personal- und Informationsmanagement an der Universität des Saarlandes. Thomas Sattelberger leitet als Vorstand das Personalressort bei der Deutschen Telekom AG. Dieses Buch ist Pflichtlektüre für HR-Verantwortliche, die sich mit Personal-Controlling und -Reporting befassen – einem wichtigen Thema in großen Unternehmen, aber auch in KMU. Das Buch richtet sich bewusst aber auch an Aufsichtsräte, Vorstände, Wirtschaftsprüfer und Analysten: Sie sollen die hohe Berichtsqualität des HCR10 einfordern und nutzen.

Employability Management 2.0 Einblick in die praktische Umsetzung eines zukunftsorientierten Employability Managements
Die Forderung nach Beschäftigungsfähigkeit oder Employability ist keineswegs neu. Die Diskussion um die Schlüsselkompetenzen hat eine lange Tradition und beschäftigt Bildungsfachleute seit Jahrzehnten. Die „Renaissance“ der Schlüsselkompetenzen im Kontext von Employability hat ihren Ursprung in den sich verändernden Bedingungen innerhalb und außerhalb von Unternehmen. So erfährt ein konsequentes Employability Management angesichts der zentralen Trends und Herausforderungen in der Arbeitswelt eine zunehmende Bedeutung. Zu nennen sind hier insbesondere der demografische Wandel, die Entwicklung zur Wissensgesellschaft, die Globalisierung, technologische Entwicklungen, der gesellschaftliche Wertewandel sowie der „Vormarsch“ der Frauen. Die Autorinnen und Autoren beleuchten in dem vorliegenden Band einerseits relevante Trendfaktoren, andererseits diskutieren sie die Thematik vor dem Hintergrund unterschiedlicher Generationen und Kontextfaktoren. Nicht zuletzt geben Best Practice aus dem In- und Ausland einen Einblick in die praktische Umsetzung eines zukunftsorientierten Employability Managements.

3D-Krisenmanagement: Bewältigung von Krisen in Krisen - Mit Best-Practice-Fallstudie
Aufbauend auf dem aktuellen Wissenstand des Krisenmanagements werden Mehrfachkrisen als neue Herausforderungen für das künftige Management konzeptionalisiert. Zugleich wird das 3D-Krisenmanagement als systematisches Konzept zur Bewältigung von Krisen in Krisen vorgestellt. Die Problemstellung wird zudem anhand eines Best Practice Fallbeispieles illustriert und die Erfolgsrelevanz der thematisierten Wechselwirkungen von Krisen untereinander in der Wirtschaftspraxis anschaulich belegt. Unterschiedliche Fallstudienkonzeptionen und der modulare Aufbau des Buches ermöglichen jedem Leser eine effiziente Lektüre. Zudem kann dieser seinen Kenntnisstand schnell über das für ihn richtige Fallstudienkonzept verbessern. Das Buch fasst die wichtigsten Grundlagen des Krisenmanagement prägnant zusammen. Aufbauend auf dem aktuellen Stand der Theorie werden Mehrfachkrisen als neue Herausforderung für das Management eingeführt. Vor diesem Hintergrund wird das 3D-Krisenmanagement als systematisches Konzept zur Bewältigung von Krisen in Krisen entwickelt. Die Bedeutung von Wechselwirkungen zwischen Krisen in der Wirtschaftspraxis wird anhand eines Best-Practice-Fallbeispieles ausführlich aufgezeigt. Der modulare Aufbau des Buches und die unterschiedlichen Konzeptionen zur eigenen Bearbeitung der Fallstudie fördern eine individuelle und nutzenorientierte Anwendung. "Sehr anschaulich vermitteln die Autoren Theorie und praktische Ansätze zur Krisenbewältigung. Die aufgezeigten Wechselwirkungen und konkreten Fallbeispiele beleuchten die Mehrdimensionalität eines erfolgreichen Krisenmanagement." Wolfgang Mayrhuber, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG "Meine Erfahrungen aus zahlreichen Sanierungen zeigen, dass viele Manager Krisen unterschätzen und damit die Existenz ihres Unternehmens aufs Spiel setzen. Die Auseinandersetzung mit dieser Best Practice Fallstudie hilft Krisen abzuwenden oder wirkungsvoll einzudämmen. Lesen und umsetzen!" Walter P. J. Droege, Vorstand, DIC Group AG "Das Buch enthält eine kreative und wichtige Erweiterung der gegenwärtigen Theorie des Krisenmanagement. Die Autoren zeigen mit bemerkenswerter Präzision wie Manager verhindern können, dass Sie in die ‚Krise in der Krise’-Falle tappen." Prof. David Schmittlein (Ph.D.), Deputy Dean, The Wharton School, University of Pennsylvania Das Buch richtet sich an Unternehmenspraktiker, Manager und Controller, die sich mir multiplen Krisen auseinander setzen müssen. Auch für Studierende enthält dieses Werk wertvolle Inhalte und eine Best-Practice-Fallstudie.

Employability Management: Grundlagen, Konzepte, Perspektiven
Employability - Beschäftigungsfähigkeit - ist vor dem Hintergrund einer sich rasant wandelnden Arbeitswelt - eine Forderung und Herausforderung für jeden Einzelnen, aber auch für Wirtschaft und Gesellschaft. Dieses Buch zeigt das Thema in seiner ganzen Komplexität und betrachtet einige seiner wichtigsten Facetten im Detail. Das Autorenteam legt Wert auf eine ganzheitliche Sicht, die die Akteure - das Individuum und das Unternehmen - angemessen berücksichtigt.. - Konzept des Employability Managements - Employability im Zuge des demografischen Wandels - Die Irrungen und Wirrungen der Ich AG - Karriere und Employability - Professionalierung und Profilierung des Personalmanagements - Die individuelle Strategie zu Employability - Das Menschenbild im Wandel der Zeit Dr. Jutta Rump ist Professorin für Internationales Personalmanagement und Organisationsentwicklung an der Fachhochschule Ludwigshafen. Thomas Sattelberger ist Personalvorstand der Continental AG, Hannover. Der renommierte Personaler ist Herausgeber und Autor zahlreicher Veröffentlichungen. Prof. Heinz Fischer ist Honorarprofessor an der Fachhochschule Pforzheim und als Berater und Coach tätig. Er war Personalvorstand der Deutschen Bank und davor viele Jahre bei Hewlett-Packard tätig.

Management wertvoller Beziehungen
Wie kann man wertvolle Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und Geldgeber gewinnen und halten? Ganz einfach: Man muss ihnen das geben, was sie "wirklich" wollen. Das aber wissen sieoft nicht genau oder mögen es nicht klar zu sagen. Die Konsequenz ist, nur über Geld zu sprechen. Das aber ist eine teure Scheinklarheit. Dieses Buch zeigt, welche "preiswerteren" Alternativen es gibt. Mit vielfältigen Praxisbeispielen.

Human Resources Management Katalysator des kulturellen Wandels im Unternehmen
Wandel ist die einzige Konstante in der heutigen Wirtschaftswelt. Der vorliegende TCW-Report zeigt am Beispiel der Deutsche Lufthansa AG, wie die Personalarbeit – begleitend zu harten Sanierungsprozessen, Restrukturierung und Globalisierungsstrategie – im mentalen Bereich den „Wandel in den Köpfen und Herzen“ der Belegschaft, aber auch der Führungskräfte beschleunigt und vorangetrieben hat. Dabei wird nicht nur die „Fallstudie Lufthansa“ thematisiert, es werden auch die Ergebnisse eines globalen Benchmarkings zu Transformationsprozessen verarbeitet und dargestellt. Anhand der Umsetzung von vier „weichen“ Schlüsselprozessen (organisationale und individuelle Feedback-Prozesse, grenzüberschreitender Dialog, großflächige Veränderungsinitiativen und Gestaltung eines neuen sozialen Kontraktes) wird in dem TCW-Report der siebenjährige Prozess des Abbauens, Umbauens, Zusammenbauens und Aufbauens des Lufthansa-Konzerns beschrieben.

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