Thomas Sattelberger war im Vorstand einiger börsennotierter Unternehmen und Spitzenpolitiker. Diese Woche tritt er beim Europpäischen Mediengipfel auf. Mit top.tirol hat er über seine Vergangenheit, wichtige Fähigkeiten von Führungspersonen und Social Media gesprochen.
Lange galten Frauenförderung, Vielfalt in der Belegschaft und Pride-Logos als unverzichtbar für das Image deutscher Konzerne. Wegen Trump schwenken viele nun um – und stellen die alte Frage: Moral oder Marge?
WEITERDENKEN ist das neue liberale Diskussionsforum für gesellschaftspolitisch relevante Debatten. Mit klaren Standpunkten, fundierten Beiträgen und neuen Zugängen setzt sich das Quarterly wissenschaftlich, betont interdisziplinär und bewusst diskursiv mit drängenden Fragen der liberalen Demokratie auseinander. Die Zeitschrift des Kohlhammer Verlags bringt führende Köpfe aus Wissenschaft und Praxis zusammen mit einem Ziel: lösungsorientiert und progressiv neue Horizonte zu erkunden.
Er gilt als „Vater der Frauenquote“ in der Wirtschaft. 2010 führte Thomas Sattelberger als Telekom-Vorstand eine 30-Prozent-Quote ein. Jetzt sieht er, wie auf Druck von Trump Unternehmen auch in Deutschland ihre Diversity-Programme einstellen. Warum Sattelberger das keineswegs nur negativ sieht.
Thomas Sattelberger war Vorstand der Telekom und Mitglied des Bundestages. Er weiß, was die Politik tun muss, damit Freelancer endlich ihr volles Potenzial für Wirtschaft und Gesellschaft entfalten können.
Noch immer steckt Deutschland in der Midtech-Falle fest – das muss sich dringend ändern. Der ehemalige Staatssekretär Thomas Sattelberger (FDP) und Innovationsforscher Tobias Gutmann fordern, nicht länger auf den Staat zu warten: Die Wirtschaft habe eigene Möglichkeiten und diese müssten aktiviert werden.
Detailversessenheit zeichnet erfolgreiche Gründer aus, Konzernchefs und Mittelständler delegieren dagegen oft nur noch. Das ist gerade in einer Krise verkehrt, meint Thomas Sattelberger.
Eliten blockieren den institutionellen Wandel, sind Winfried Felser und Thomas Sattelberger überzeugt. Das Land benötige starke Führungspersönlichkeiten – wie Margaret Thatcher oder Helmut Schmidt.
Der Standort Deutschland verliert rapide an Attraktivität. Damit Unternehmen wieder innovativer werden, braucht es
wettbewerbsfähige Spitzenforschung. Von Thomas Sattelberger und Martin Hofmann-Apitius
„Radikal neu – Gegen Mittelmaß und Abstieg in Politik und Wirtschaft“ heißt das neue Buch von Thomas Sattelberger. Der ehemalige Konzern-Personalvorstand und Ex-Staatssekretär, der seit jeher für klare Kante bekannt ist, geht darin hart mit vielen aktuellen Entwicklungen in Wirtschaft und Arbeitswelt ins Gericht, liefert aber auch Lösungsvorschläge. Im Interview mit managerSeminare erklärt Sattelberger, wieso sich der New-Work-Diskurs aus seiner Sicht verrannt hat.