Skip to main content

Thomas Sattelberger kommt aus kleinen schwäbischen Verhältnissen, war in seiner Jugend Mitglied im Kommunistischen Arbeiterbund und wurde schließlich einer der erfolgreichsten Personalmanager. Der Diplom-Betriebswirt schaffte es bis in die Chefetagen der größten deutschen Konzerne Daimler, Lufthansa, Continental und Deutsche Telekom. Seit 2017 sitzt er für die FDP im Bundestag. Gemäß seinem Motto "Ich halte nicht die Klappe" rechnet er ab mit egomanischen Wirtschaftsbossen, Hofschranzen und Klüngelei in der Politik.


In Deutschlands Führungseliten spielen Ostdeutsche kaum eine Rolle. Dabei gäbe es gerade jetzt gute Gründe, auf das Talentreservoir zurückzugreifen.

Deutschland habe in der Digitalisierung zehn Jahre verpennt, kritisiert der FDP-Politiker und frühere Top-Manager Thomas Sattelberger. Im Interview mit FOCUS Online erklärt er, was die Migrationsdebatte und Angela Merkels lange Amtszeit damit zu tun haben. Und wie Deutschland doch noch die Kurve kriegen kann.

Nach seiner Karriere bei Daimler, Lufthansa, Conti und der Telekom stellt Thomas Sattelberger mit 67 fest, dass er noch "zu frisch" für den Ruhestand ist. Um seine Talente vollumfänglich auszuschöpfen, zieht es den mit allen Wassern gewaschenen Personalmanager in die Politik...

Wir brauchen mehr kulturelle Unruhestifter, um aus der Effizienzmaschinerie auszubrechen.

Thomas Sattelberger sprach mit Standort38 am Rande der Transformation Sessions des AGV Braunschweig über No-Jobs in Konzernzentralen, die verheerenden Folgen von Winterkorns Plattform-Strategie und den Konservatismus eines alternden Landes …

Wie wir verhindern, dass unsere wichtigste Industrie zum neuen Steinkohlebergbau wird.

Thomas Sattelberger war Telekom-Vorstand, verdiente Millionen – und wurde mit 68 Jahren Abgeordneter. Ein Gespräch über Neuanfänge, Neider und die Kunst, sich unterzuordnen.